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Worauf sollte ich beim Kauf eines Bürostuhls achten?

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Mit der richtigen Wahl des Bürodrehstuhls fängt erfolgreiche und produktive Arbeit an.

W er den Großteil seines Arbeitstages sitzend am Schreibtisch verbringt, sollte dies auf dem passenden Drehstuhl tun. Denn: nur, wer „richtig“ und qualitativ gut sitzt, kann sich ohne gesundheitliche Beschwerden effektiv auf die Arbeit konzentrieren, denn gesundes Sitzen fördert eine produktive Arbeitsatmosphäre.

Langes Sitzen bedeutet im Allgemeinen Stress für die Wirbelsäule. Deshalb ist es wichtig, einen Bürostuhl zu wählen, der eine gesunde Körperhaltung fördert und unserem Rücken eine ideale Stütze bietet. Hochwertige Bürodrehstühle passen sich dem Körper in der Sitzhaltung an, ermöglichen Dreh- und Schwenkbewegungen und sind sowohl an den Arm- sowie auch an den Rückenlehnen verstellbar.

 
 

Woran erkenne ich also den passenden Drehstuhl?

Eine verstellbare Rückenlehne

Individuell nach Körpergröße und Stuhlform sollte die Rückenlehne zu Ihnen passen. Achten Sie dabei auf Ihr Gefühl- das eigene Wohlbefinden ist wichtig und die Bequemlichkeit sollte im Vordergrund stehen. Eine bewegliche Aufhängung der Rückenlehne bietet zusätzliche Flexibilität/Bewegungsfreiheit. Testen Sie diese, indem Sie Ihre Arme nach oben strecken und sich nach hinten lehnen. Die Rückenlehne sollte dabei nicht behindern.

 

Außerdem zu beachten:

Eine Wölbung der Rückenlehne, auch Lumbalstütze genannt, hilft zusätzlich, den Rücken zu entlasten und sollte unbedingt vorhanden sein. Die Höhe sollte so eingestellt sein, dass sich die Wölbung im Bereich der Lendenwirbel befindet, also kurz oberhalb der Gürtellinie.

Der Gegendruck sollte so eingestellt sein, dass die Rückenlehne leicht Ihren Bewegungen folgt. Sie sollten nicht das Gefühl haben nach hinten zu fallen, oder nach vorne gedrückt zu werden. Setzen Sie sich möglichst mit Kontakt des Beckens zur Rückenlehne auf den Bürostuhl, um den Rücken optimal zu entlasten.

 

Sitzhöhe

 

Stimmen Sie Ihren Drehstuhl und den Schreibtisch aufeinander ab: Die Sitzfläche sollte so hoch sein, dass Ihre Arme etwa im 90 Grad-Winkel auf der Tischplatte liegen. Zwischen Ober- und Unterschenkel bildet sich im Idealfall ein rechter Winkel, Ihre Knie liegen also nicht über der Po-Ebene. Der Winkel zwischen Oberkörper und Oberschenkel passt sich automatisch an. Somit fällt sogar freies Durchatmen leichter. Die Füße müssen dabei flach auf dem Boden stehen. Falls das nicht klappt, hilft eine Fußbank.

 

Armlehnen

 

Sollten Sie sich für einen Stuhl mit Armlehnen entscheiden, nutzen Sie diese so oft wie möglich - das Gewicht der Arme muss der Rücken dann nicht mehr tragen. Die Schultermuskelpartie wird ebenfalls entlastet und neigt seltener zu Verhärtungen. Beschwerden im Nackenbereich werden reduziert.

Legen Sie die Unterarme flächig auf die Armlehnen. Die Schultern sollten dabei nicht nach oben gedrückt werden oder nach unten hängen.

 

Ein paar zusätzliche Tipps

Neben dem optimalen Modell und der richtigen Einstellung ist es vor allem wichtig, darüber hinaus auf die richtige Anordnung der restlichen Bürogegenstände zu achten. Ausreichend Bewegung und Abwechslung in Sitzposition und Haltung sind ebenfalls enorm wichtig.

 

Die richtige Anordnung macht’s!

 

Behalten Sie die Tastatur und Maus möglichst nah am Körper. Dabei sollten Sie darauf achten, dass beide Geräte etwa fünf bis zehn Zentimeter freien Tischplatz vor sich haben, damit Sie Ihre Handgelenke ablegen können. Ergonomisch am besten sind zweigeteilte beziehungsweise abgewinkelte Tastaturen mit einer leichten Erhöhung in der Mitte.

 

Nicht in den Monitor kriechen!

 

Zwischen Augen und Bildschirm sollten mindestens 50 Zentimeter liegen. Achten Sie auch unbedingt darauf, dass der Monitor hoch genug steht: Die oberste Bildschirmzeile liegt im Idealfall ein bisschen unter der Stelle, auf die Sie schauen, wenn Sie geradeaus blicken. Darüber hinaus sollten Sie Kopf und Rücken beim Blick zum Monitor nicht verdrehen müssen.

 

Der Rückenlehne treu bleiben!

Ein Sitzball oder spezieller Rückenstuhl ohne Lehne sorgt für Abwechslung, strengt die meisten Menschen auf Dauer aber zu sehr an. Halten Sie zusätzlich immer einen normalen Drehstuhl bereit und wechseln Sie zwischendurch, um Ihren Rücken optimal zu entlasten. Eine dynamische Arbeitshaltung, ergänzt etwa durch das gelegentliche Stehen am höhenverstellbaren Schreibtisch, reduziert Verspannungen und fördert die Konzentration.

 

Fazit

Grundsätzlich sollten Sie sich bei der Wahl eines neuen Bürodrehstuhls auf Ihr subjektives Empfinden verlassen. Ist der Drehstuhl bequem, ist der wichtigste Punkt bereits erfüllt. Achten Sie darüber hinaus auf die richtige individuelle Einstellung des Stuhles und die Organisation des gesamten Schreibtisches. Fehlhaltungen durch falsch angeordnete Monitore oder Tastaturen können ebenfalls zu Verspannungen und Konzentrationsschwächen führen und werden oftmals unterschätzt. Mit wenigen Handgriffen können Sie hier Abhilfe schaffen und Fehler vermeiden.

Mit diesen Tipps und einer dynamischen und abwechslungsreichen Arbeitsweise steht der produktiven Arbeit nichts mehr im Wege!

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