Zeiterfassung am Arbeitsplatz

Problem Zeiterfassung – ein viel diskutiertes Thema. Was ist bei der Zeiterfassung zu beachten? Wie sieht die rechtliche Situation aus?

Elektronisch oder mit Stundenzetteln: Um die Arbeitszeit seiner Mitarbeiter richtig zu erfassen, muss sich der Arbeitgeber an gewisse Rahmenbedingungen halten. Da gibt es zunächst einmal ein paar Gesetze und Rechte, die für den Arbeitgeber unumgänglich sind.

 

Rechtliche Situation

Eine Vielzahl von Gesetzen formt zum Thema Zeiterfassung am Arbeitsplatz den rechtlichen Rahmen.

Allem voran steht das allgemeine Persönlichkeitsrecht. Das bedeutet, dass Mitarbeiter bei Einführung eines Zeiterfassungssystems im Unternehmen, diesem zunächst zustimmen müssen. Das gilt besonders bei neu eingeführten Systemen, dessen Bedienung durch die Mitarbeiter selbst erfolgt. Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, das Persönlichkeitsrecht seiner Mitarbeiter zu schützen. Darauf achtet vor allem auch der Betriebsrat, der bei diesem Thema generell ein starkes Mitbestimmungsrecht hat. Sie als Arbeitgeber müssen darauf achten, dass keine unberechtigten Daten erhoben werden und zudem die Privatsphäre der Mitarbeiter geschützt bleibt.

Es ist außerdem eine Pflicht, dem Betriebsrat die Aufzeichnungen des Zeiterfassungssystems vorzulegen. Sie sollten Ihren Mitarbeitern also gewährleisten können, dass das Unternehmen mit ihren Daten sensibel umgegangen wird. Dazu gehört auch, dass die personenbezogenen Daten nur von Mitarbeitern eingesehen werden können, die eine Berechtigung dazu haben. Sie dürfen außerdem nur so lange wie nötig gespeichert und ausschließlich für die Zeiterfassung gesammelt und verwendet werden.

Thema Raucherpausen

Gerade Raucherpausen führen immer wieder zu Streitigkeiten am Arbeitsplatz und vor Gericht. Rauchen fällt grundsätzlich in den Bereich des Arbeitsschutzes und ist heute überwiegend am Arbeitsplatz verboten.

Welche Regelungen, Rechte und Pflichten gelten für Arbeitnehmer und Arbeitgeber in dieser Angelegenheit?

Da Nichtraucher ein Recht auf einen rauchfreien Arbeitsplatz haben, darf am Arbeitsplatz nicht unmittelbar geraucht werden. Das bedeutet, dass Raucher dafür eingerichtete Raucherräume oder spezielle Standorte aufsuchen müssen. Da Nichtraucher in erster Linie geschützt werden müssen, bedeutet das im Umkehrschluss, dass Raucherräume nur mit sehr begrenzten Möglichkeiten eingerichtet werden können. Als wichtigste Regel gilt hier: Nichtraucher dürfen nicht beeinträchtigen werde. Ein gesetzlicher Anspruch auf einen Raucherraum oder eine Raucherecke aber existiert nicht. Genauso wenig haben Raucher ein Recht auf Zigarettenpausen, da die festgelegten Pausen grundsätzlich der Erholung und damit dem Gesundheitsschutz dienen. Als Raucherpausen sind sie somit nicht vorgesehen.

Zigarettenpause

Ausstempeln, denn Rauchen ist Privatsache

Wichtig zu wissen: Rauchen während der Arbeitszeit gilt als sogenannte Privatsache. Diese Angelegenheit ist genauso zu behandeln wie zum Beispiel ein der Privateinkäufe während der Arbeitszeit. In solchen Situationen muss sich der Arbeitnehmer aus dem Zeiterfassungssystem austempeln, das ist Arbeitsrechtlich zulässig. Es besteht in dieser Zeit kein Zahlungsanspruch der Arbeitsvergütung.

Der Betriebsrat sieht auch hier sein Aufgabenfeld: Betriebsvereinbarungen über entsprechende Raucherpausen entstehen regelmäßig in Zusammenarbeit und durch Zustimmung des Betriebsrates. Der Umgang mit rauchenden Mitarbeitern, das Einrichten von separaten Raucherplätzen und das generelle Verbot des Rauchens im Unternehmen werden in Betriebsvereinbarungen für jeden einzelnen Betrieb ausgehandelt und festgeschrieben.

Allerdings entscheidet allein der Arbeitgeber darüber, ob Raucherpausen zur Arbeitszeit gerechnet und bezahlt werden oder nicht. Überwiegend setzte sich jedoch die Nichtbezahlung der Raucherpausen durch. In den meisten Fällen durch Ausstempeln im elektronischen Zeiterfassungssystem.

Arbeitgeber dürfen in Übereinstimmung mit den Arbeitnehmern  z.B. mit dem Betriebsrat oder durch eine Betriebsvereinbarung, den Umgang mit Raucherpausen in einheitlichen Regelungen festlegen.

Dem Arbeitgeber bleibt aber immer die Möglichkeit offen, eine Raucherpause innerhalb eines Tages vollständig abzuschaffen.

Wie sind Arztbesuche während der Kernarbeitszeit zu regeln?

Arztbesuch

Sofern es im Betrieb ein Gleitzeitmodell gibt, solltet Ihr sorgsam darauf achten, wie Ihr Eure privaten Termine organisiert. Wenn es sich bei der Gleitzeitverordnung um ein qualifiziertes Modell mit einer Kernarbeitszeit handelt, hat Euer Arbeitgeber nämlich das Recht, Euch eine Zeitgutschrift auf Euer Arbeitszeitkonto zu verweigern, sofern Euer Arzttermin zum Beispiel innerhalb Eurer Kernarbeitszeit wahrgenommen wird.

Ein Arztbesuch muss nicht zwingend regelmäßig innerhalb der betrieblichen Kernarbeitszeit stattfinden. Die versäumte Arbeitszeit aufgrund eines privaten Arzttermins muss also nachträglich geleistet werden bzw. wird als Sollstunden auf dem Arbeitskonto registriert.

Besondere Regelungen für werdende Mütter bei Arztbesuchen während der Arbeitszeit

Mutterschutz

Eine Ausnahme gilt für werdende Mütter. Schwangere Arbeitnehmerinnen haben einen Anspruch auf Freistellung durch den Arbeitgeber, wenn es um die Wahrnehmung von Arztterminen geht. Daraus lässt sich allerdings nicht zwingend ein genereller Anspruch auf eine bezahlte Freistellung ableiten. Vielmehr muss die werdende Mutter über eine entsprechende Bestätigung durch den behandelnden Arzt nachweisen, dass der Arztbesuch innerhalb der Kernarbeitszeit zwingend notwendig war.

Ein Beispiel wäre folgende Situation: Die Schwangere muss zu einer Untersuchung am frühen Morgen, zu der sie nüchtern erscheinen muss.

Fazit

Zu Recht ist die Zeiterfassung am Arbeitsplatz ein viel diskutiertes Thema. Ausnahmen und feste Regelungen machen die Diskussion zu einem echten Problemthema: Welche Rechte genieße ich als Arbeitnehmer? Worauf muss ich als Arbeitgeber achten? Fragen über Fragen, die hier nun kurz und knapp ihre Erläuterung fanden. Die Auseinandersetzung mit individuellen Regelungen ist je nach Situation allerdings unumgänglich. In erster Linie sind die zugrundeliegenden Gesetze zu beachten. Um Ärger zu vermeiden, solltet Ihr Euch einmal ganz gründlich mit dem Thema befassen und Euch im Zweifel einen Spezialisten zur Seite holen – sicher ist sicher :)

 

 

Korrektes Handling mit dem Feuerlöscher

Die ausreichende Anzahl im Büro, die fachgerechte Entsorgung, die korrekte Aufhängung – Ihr wisst nicht alles über den richtigen Umgang mit Feuerlöschern? Kein Problem! Hier ein paar nützliche Tipps rund um das wichtige Thema Brandschutz.
Besonders für Bürobereiche ist die Bereitstellung passender Feuerlöschgeräte gesetzlich vorgeschrieben. Über Tipps zum passenden Modell hinaus gibt es gewisse Vorschriften, die die notwendige Anzahl an Feuerlöschgeräten im Bürogebäude je nach Brandgefahr bestimmen lassen.

1_korrektes_handling

Wie bestimme ich also die benötigte Anzahl an Feuerlöschern richtig?

3_kleine-grosse_brandgefahrGrundsätzlich ist diese Frage am Ende mit einer befähigten Person eines Brandschutzunternehmens zu klären. Für eine grobe Orientierung gibt es allerdings einige Richtlinien, die Ihr befolgen könnt:
Bürobereiche sind je nach Brandgefährdung in eine der folgenden Brandgefährdungsklassen einzustufen:
1. Geringe Brandgefährdung
2. Mittlere Brandgefährdung
3. Große Brandgefährdung

Hierzu gelten folgende Bestimmungen:
Tabelle 1 FeuerlöscherQuelle: https://www.vbg.de/apl/zh/z201/4.htm

Wie lässt sich die Brandgefährdung dazu bestimmen?

4_einige_tippsGeringe Brandgefahr
Von einer geringen Brandgefährdung spricht man, wenn lediglich Stoffe mit einer geringen Entzündbarkeit vorhanden sind. Außerdem lassen nur geringe Möglichkeiten die Entstehung eines Brandes zu und schränken damit auch die Gefahr einer Brandausbreitung ein.
Geringe Brandgefahr ist oftmals bei Eingangsbereichen zu Bürogebäuden gegeben, in Verwaltungsgebäuden, in Anwaltspraxen, abgegrenzten EDV-Bereichen ohne Papier und in Bürobereichen ohne Aktenlagerung.

Mittlere Brandgefahr
Bei Stoffen mit hoher Entzündbarkeit liegt meist eine mittlere Brandgefährdung vor, wenn auch die Gegebenheiten der Büroräume für eine Brandentstehung günstig sind. Allerdings ist hier zu Beginn eines Brandes keine große Brandausbreitung zu erwarten.
Eine mittlere Brandgefahr ist oft in EDV-Bereichen mit Papier, Küchenbereichen im Büro, Gastbereichen, Bürobereichen mit einer Aktenlagerung und Archiven gegeben.

Große Brandgefahr
Eine große Brandgefährdung ist durch Stoffe mit hoher Entzündbarkeit gegeben. Hier besteht vor allem die Gefahr für eine möglicherweise schnelle Brandentstehung und /–ausbreitung. Die Zuordnung in mittlere bis kleine Brandgefahr ist nicht mehr möglich.
Hier sollte zwingend eine Fachkraft zu einer Bewertung zu Rate gezogen werden.

 

Im Überblick:

Tabelle 2 Feuerlöscher
Quelle: https://www.vbg.de/apl/zh/z201/4.htm

 

Einige nützliche Tipps im Überblick:

Feuerlöscher rechtzeitig prüfen!
Feuerlöschgeräte müssen alle zwei Jahre überprüft werden. Wird dies nicht rechtzeitig vorgenommen, kann es dazu kommen, dass eine Versicherung im Falle eines Brandfalles die Zahlung verweigert oder den Zahlungsbeitrag vermindert.

Sachgemäße Prüfung sicherstellen!
Hier trägt einzig und allein der Inhaber der Feuerlöschgeräte die Verantwortung. Hat die Brandschutzfirma bei der Prüfung gepfuscht oder diese nicht ordnungsgemäß durchgeführt, so kann man diese generell nicht dafür belangen. Der Inhaber ist für die sachgemäße Prüfung zuständig und haftet dementsprechend. Nach einer sachgemäßen Überprüfung wird die Funktionsfähigkeit mit einem aufgeklebten Instandhaltungsnachweis am Feuerlöscher quittiert. Dazu gehören die Unterschrift des prüfenden Brandschutzsachverständigen und eine Prüfplakette mit dem Datum der nächsten, vorgeschriebenen Prüfung.

Die Anzahl muss stimmen!
Auch im Falle einer unzureichenden Anzahl an Feuerlöschgeräten –in Relation zur Brandgefahr und den Quadratmetern der Büroräume- kann es im Falle eines Brandes zu Versicherungsproblemen kommen. Auch hier kann die Versicherung die Zahlung des Schadens verweigern oder den Versicherungsbetrag mindern.

Wer ist zuständig?
Wer ist letztendlich für die gesetzmäßig vorgeschriebene Prüfung der Feuerlöschgeräte zuständig? Der Betreiber der Geräte kann der Mieter der Büroräume sein, bei großen Gebäuden aber auch die Hausverwaltung. Die Zuständigkeit sollte in jedem Fall geklärt sein und vertraglich festgehalten werden.
Welcher Feuerlöscher ist der richtige?
Im Allgemeinen gibt es verschiedene Feuerlöschmodelle, die es richtig einzusetzen gilt. Nicht jeder Feuerlöscher ist für jeden Brand geeignet. Grundsätzlich empfehlen sich für Büros Pulverfeuerlöscher, da sie nahezu alle wichtigen Brände zu löschen vermögen.

Wie anordnen?
Feuerlöschgeräte müssen im Allgemeinen schnell zugänglich sein und werden bei kleinen Büros zumeist in den Fluren angebracht, bei Großraumbüros allerdings direkt in den Büroräumen.

Wann sollten Feuerlöscher ausgetauscht werden?
Hochwertige Markenfeuerlöscher haben eine Lebensdauer von ca. 25 Jahren, bevor es Sinn macht diese komplett zu erneuern.

Fazit
Die sachgemäße Prüfung eines Feuerlöschers sollte ca 15 Minuten dauern. Bei einer deutlich kürzeren Bearbeitungszeit und bei einem sehr geringen einstelligen Eurobetrag für die Prüfung eines Feuerlöschgerätes ist Vorsicht angebracht.
Bedenkt immer, dass unter bestimmten Umständen haftungsrechtliche Folgen zu tragen sind oder aber Probleme mit Versicherungen auftreten können, wenn nach einem Schadensfall unsachgemäße Prüfungen der Feuerlöscher festgestellt werden. Deshalb: Auf die ordnungsgemäße Wartung der Geräte achten und über die Prüfung hinaus die grundlegenden Hinweise zum Umgang mit Feuerlöschgeräten stets im Hinterkopf bewahren! So lassen sich zumindest im schlimmsten Fall unnötige Kosten vermeiden.

Firmenhandy gestohlen oder kaputt? Wann haftet der Arbeitnehmer?

Per Messenger einen Termin bestätigen oder wegen Stau aus dem Auto heraus absagen – ohne Mobilgerät geht so gut wie nichts mehr. Ganze Konferenzen werden heutzutage über mobile Geräte abgehalten. Das Kommunizieren via Smartphone steht auf der Tagesordnung – Längst ist das Diensthandy nicht mehr oberen Karriereebenen vorbehalten. Doch was passiert im Falle eines Schadens?

1-Thema-Firmenhandy

2-Bereitgestelltes-DiensthandyBereitgestelltes Diensthandy – Finanzielles Risiko bei Haftungsschaden?
Was ist mit dem finanziellen Risiko, dem Arbeitgeber wegen meines Firmenhandys womöglich Schadensersatz leisten zu müssen? Grundsätzlich gilt es, die Fahrlässigkeit hierbei zu beurteilen. Handelt der Arbeitnehmer leicht fahrlässig, haftet er überhaupt nicht. Eine Haftung greift nur bei grober Fahrlässigkeit und natürlich Vorsatz.

Wie unterscheidet Ihr einfache und grobe Fahrlässigkeit?
Die Unterscheidung zwischen einfacher und grober Fahrlässigkeit, wie sie regelmäßig bei solchen Haftungsbeschränkungsvereinbarungen vorgenommen wird, ist gesetzlich nicht definiert, sondern hat sich aus der Rechtsprechung entwickelt. Es gibt also keine allgemeingültige Abgrenzung, auf die wir uns je nach Einzelfall berufen können.
Die rechtliche Einordnung zwischen leichter und grober Fahrlässigkeit fällt dem juristischen Laien dadurch häufig schwer, obwohl zahlreiche Rechte und Pflichten des Arbeitnehmers davon abhängen.
3-einfache-und-grobe-Fahrlässigkeit

“Das kann ja mal passieren” vs. “Das darf nicht passieren!“
Hierbei kann Euch eine nützliche Faustregel helfen. Kann das Verhalten, das zum Schaden führte, mit “Das kann ja mal passieren” umschrieben werden, geht die Tendenz stark zum leicht fahrlässigen Verhalten. Würde ein Verhalten dagegen mit “Das darf nicht passieren!” beschrieben werden, befindet man sich im Bereich der groben Fahrlässigkeit.
Diese Faustregeln sind nur ein erster Anhaltspunkt. Sollte Euch grobe Fahrlässigkeit vorgeworfen werden, und Ihr seid Euch diesbezüglich unsicher, dann wendet Euch an einen auf Versicherungsrecht spezialisierten Rechtsanwalt – und das, bevor Ihr mit Eurem Arbeitgeber redet. Hier hilft es, bereits mit den rechtlichen Grundlagen vertraut zu sein und das Gespräch in die richtige und vor allem faire Richtung zu lenken.

In welchen Fällen haftet Ihr also?
Den Haftungsmaßstab der groben Fahrlässigkeit –einer berechtigten Haftungsgrundlage also- erreicht Ihr leider schneller als gedacht.
Egal ob Diebstahl oder Verlust – ist das Firmenhandy weg, kann das ziemlich unangenehm werden. Ob der Arbeitnehmer dafür geradestehen muss, hängt davon ab, ob er nun grob fahrlässig gehandelt hat oder nicht. Das Handy leichtfertig im Café offen auf dem Tisch liegen zu lassen, wäre hier beispielsweise grobe Fahrlässigkeit und gibt dem Arbeitgeber bei Verlust des Handys das Recht, sich das Gerät ersetzen zu lassen.

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Lasst Ihr Euer Smartphone ohne Pinnsperre offen liegen, ist das unter Umständen ebenfalls schon grob fahrlässig – zumindest dann, wenn das Gerät sensible Daten enthält. Schlimmstenfalls müsst Ihr als Arbeitnehmer dann nicht nur für das Handy haften, sondern auch für den damit verursachten Schaden.

Wann muss ein Arbeitnehmer einen Handyschaden nicht ersetzen?
Wenn ihm das Gerät hinfällt oder er es versehentlich falsch bedient und es kaputt geht. Fällt das Smartphone zum Beispiel unabsichtlich ins Wasser oder wird aus der Jackentasche gestohlen, ist das normalerweise nur leicht fahrlässig. Hier muss der Mitarbeiter keine Rechnung befürchten.

Fazit
Grob oder leicht fahrlässig? Dies gilt es einzig und allein zu beurteilen, wenn es darum geht, die Haftungsfrage bei kaputtem oder gestohlenem Handy zu klären.
Grob fahrlässig und vorsätzlich verursachte Schäden zahlt der Mitarbeiter in aller Regel selbst, soweit er dazu wirtschaftlich in der Lage ist. Auch hier kommt es jedoch auf die Umstände des Einzelfalles an.
Eine grobe Fahrlässigkeit erreicht man heute sehr schnell. Arbeitnehmer unterschätzen meist ihre Haftungspflicht- leider und immer noch. Deshalb ist es notwendig, sich mit den rechtlichen Grundlagen vertraut zu machen.
“Das kann ja mal passieren” vs. “Das darf nicht passieren!” – habt ihr für die Unterscheidung der leichten und groben Fahrlässigkeit diese Faustregel im Kopf, ist Euch meist schon weitergeholfen. Solltet Ihr Euch unsicher sein, ist es ratsam, einen spezialisierten Juristen aufzusuchen, der Euch vor unangenehmen Konflikten am Arbeitsplatz bewahrt.

Worauf sollte ich beim Kauf eines Bürostuhls achten?

01 - IntroMit der richtigen Wahl des Bürodrehstuhls fängt erfolgreiche und produktive Arbeit an. Wer den Großteil seines Arbeitstages sitzend am Schreibtisch verbringt, sollte dies auf dem passenden Drehstuhl tun. Denn: nur, wer „richtig“ und qualitativ gut sitzt, kann sich ohne gesundheitliche Beschwerden effektiv auf die Arbeit konzentrieren, denn gesundes Sitzen fördert eine produktive Arbeitsatmosphäre.

 

Langes Sitzen bedeutet im Allgemeinen Stress für die Wirbelsäule. Deshalb ist es wichtig, einen Bürostuhl zu wählen, der eine gesunde Körperhaltung fördert und unserem Rücken eine ideale Stütze bietet. Hochwertige Bürodrehstühle passen sich dem Körper in der Sitzhaltung an, ermöglichen Dreh- und Schwenkbewegungen und sind sowohl an den Arm- sowie auch an den Rückenlehnen verstellbar.

Woran erkenne ich also den passenden Drehstuhl?

Eine verstellbare Rückenlehne

Individuell nach Körpergröße und Stuhlform sollte die Rückenlehne zu Euch passen. Achtet dabei auf Euer Gefühl- das eigene Wohlbefinden ist wichtig und die Bequemlichkeit sollte im Vordergrund stehen. Eine bewegliche Aufhängung der Rückenlehne bietet zusätzliche Flexibilität/Bewegungsfreiheit. Testet diese, indem ihr Arme nach oben streckt und euch nach hinten lehnt. Die Rückenlehne sollte dabei nicht behindern.

02 - vertsellbare Rückenlehne

Außerdem zu beachten:
Eine Wölbung der Rückenlehne, auch Lumbalstütze genannt, hilft zusätzlich, den Rücken zu entlasten und sollte unbedingt vorhanden sein. Die Höhe sollte so eingestellt sein, dass sich die Wölbung im Bereich der Lendenwirbel befindet, also kurz oberhalb der Gürtellinie.
Der Gegendruck sollte so eingestellt sein, dass die Rückenlehne leicht Euren Bewegungen folgt. Ihr solltet nicht das Gefühl haben nach hinten zu fallen, oder nach vorne gedrückt zu werden. Setzt Euch möglichst mit Kontakt des Beckens zur Rückenlehne auf den Bürostuhl, um den Rücken optimal zu entlasten.

Sitzhöhe

03 - SitzhöheStimmt Euren Drehstuhl und den Schreibtisch aufeinander ab: Die Sitzfläche sollte so hoch sein, dass Eure Arme etwa im 90 Grad-Winkel auf der Tischplatte liegen. Zwischen Ober- und Unterschenkel bildet sich im Idealfall ein rechter Winkel, Eure Knie liegen also nicht über der Po-Ebene. Der Winkel zwischen Oberkörper und Oberschenkel passt sich automatisch an. Somit fällt sogar freies Durchatmen leichter. Die Füße müssen dabei flach auf dem Boden stehen. Falls das nicht klappt, hilft eine Fußbank.

 

Armlehnen

04 - Armlehnen

Solltet Ihr Euch für einen Stuhl mit Armlehnen entscheiden, nutzt diese so oft wie möglich- das Gewicht der Arme muss der Rücken dann nicht mehr tragen. Die Schultermuskelpartie wird ebenfalls entlastet und neigt seltener zu Verhärtungen. Beschwerden im Nackenbereich werden reduziert.
Legt die Unterarme flächig auf die Armlehnen. Die Schultern sollten dabei nicht nach oben gedrückt werden oder nach unten hängen.

 

Ein paar zusätzliche Tipps

Neben dem optimalen Modell und der richtigen Einstellung ist es vor allem wichtig, darüber hinaus auf die richtige Anordnung der restlichen Bürogegenstände zu achten. Ausreichend Bewegung und Abwechslung in Sitzposition und Haltung sind ebenfalls enorm wichtig.

Die richtige Anordnung macht’s!

05 - Richtige-AnordnungBehaltet die Tastatur und Maus möglichst nah am Körper. Dabei solltet Ihr darauf achten, dass beide Geräte etwa fünf bis zehn Zentimeter freien Tischplatz vor sich haben, damit Ihr Eure Handgelenke ablegen könnt. Ergonomisch am besten sind zweigeteilte beziehungsweise abgewinkelte Tastaturen mit einer leichten Erhöhung in der Mitte.

 

Nicht in den Monitor kriechen!

06 - Monitor kriechen

Zwischen Augen und Bildschirm sollten mindestens 50 Zentimeter liegen. Achtet auch unbedingt darauf, dass der Monitor hoch genug steht: Die oberste Bildschirmzeile liegt im Idealfall ein bisschen unter der Stelle, auf die Ihr schaut, wenn Ihr geradeaus blickt. Darüber hinaus solltet Ihr Kopf und Rücken beim Blick zum Monitor nicht verdrehen müssen.

 

Der Rückenlehne treu bleiben!

Ein Sitzball oder spezieller Rückenstuhl ohne Lehne sorgt für Abwechslung, strengt die meisten Menschen auf Dauer aber zu sehr an. Haltet zusätzlich immer einen normalen Drehstuhl bereit und wechselt zwischendurch, um Euren Rücken optimal zu entlasten. Eine dynamische Arbeitshaltung, ergänzt etwa durch das gelegentliche Stehen am höhenverstellbaren Schreibtisch, reduziert Verspannungen und fördert die Konzentration.

Fazit

Grundsätzlich solltet Ihr Euch bei der Wahl eines neuen Bürodrehstuhls auf Euer subjektives Empfinden verlassen. Ist der Drehstuhl bequem, ist der wichtigste Punkt bereits erfüllt. Achtet darüber hinaus auf die richtige individuelle Einstellung des Stuhles und die Organisation des gesamten Schreibtisches. Fehlhaltungen durch falsch angeordnete Monitore oder Tastaturen können ebenfalls zu Verspannungen und Konzentrationsschwächen führen und werden oftmals unterschätzt. Mit wenigen Handgriffen könnt Ihr hier Abhilfe schaffen und Fehler vermeiden.
Mit diesen Tipps und einer dynamischen und abwechslungsreichen Arbeitsweise steht der produktiven Arbeit nichts mehr im Wege!

Outdoormöbel – Auf die richtige Pflege kommt es an !

Gartenmöbel für gemütliches ZusammenseinVerbunden mit schönen Sommerabenden, gemütlichen Grillfesten oder abendlichen Stunden bei Kerzenschein sind Gartenmöbel aus unserem Sommeralltag nicht mehr wegzudenken. Um sich in der nächsten Saison allerdings wieder an ihnen erfreuen zu können, müssen wir bei der Pflege und Überwinterung ein paar Dinge beachten.

Verschiedene Materialien erfordern hierbei eine unterschiedliche Pflege. Die gute Nachricht: Moderne Gartenmöbel sind im Wesentlichen äußerst pflegeleicht. Materialien wie Aluminium, Polyrattan, Kunststoff, Edelstahl und robuste Holzarten trotzen heutzutage jedem Wetter. Es schadet allerdings nie, sie mit wenigen Handgriffen länger schön zu halten und die Lebensdauer zu verlängern.

Perfektes Timing

Der ideale Zeitpunkt, mit den Wintervorbereitungen zu beginnen, sind trockene Herbsttage.

Die Tische und Stühle sollen vielleicht noch eine Zeit lang im Garten stehen. Trotzdem könnt ihr jetzt schon die schönen, regenfreien Tage dazu nutzen, sie auf die Überwinterung vorzubereiten. Jetzt ist die Zeit für die angemessene Pflege gekommen – egal, ob die Outdoormöbel ins Trockene geschafft werden oder im Freien bleiben sollen.

Perfektes Timing

Maßgeschneidertes Pflegeprogramm

Generell gilt für alle Gartenmöbel:

  • trocken lagern
  • frostfrei, aber nicht zu stark beheizt lagern
  • vor UV-Strahlung geschützt lagern
  • für gute Belüftung sorgen

Darüber hinaus steht bei der Pflege das Material im Vordergrund. Im Wesentlichen gibt es für den Außenbereich Metall-, Kunststoff- oder Holzmöbel. Vielfach werden diese Materialien im Materialmix verwendet.

Gartenmöbel aus Metall

Gartenmöbel aus MetallDas nahezu pflegefreie Material lässt sich besonders gut mit mildem Reiniger, warmem Wasser und einem weichen Lappen reinigen.

Zur Überwinterung geht’s in’s Winterquartier: Ein trockener sowie ausreichend belüfteter Raum ist bei Aluminiumteilen besonders geeignet, da sie nicht nur vor Kälte, sondern besonders vor Nässe schützen. Besonders im Winter ist dies zu beachten, da gefrierende Nässe die Möbel in Mitleidenschaft ziehen kann wie beispielsweise gefrorenes Wasser in Scharnieren, Ritzen oder Aluminiumrohren.

Gartenmöbel aus Kunststoff

Textilene Bespannungen und Polyrattangeflechte beispielsweise benötigen ebenso wie Aluminium praktisch keine Pflege. Da UV-Strahlung allerdings mit der Zeit dafür sorgt, dass die Weichmacher und Farbpigmente im Kunststoff beschädigt werden, kommt es häufig zu Brüchigkeit und Verfärbungen. Die Stabilität bleibt zwar im Wesentlichen erhalten, aber in die Risse setzt sich gerne Schmutz, der sich im Frühjahr oft nur mühevoll wieder entfernen lässt. Durch Überdachungen und geeignete Unterstellungen im Winter lässt sich dies jedoch weitestgehend vermeiden. Ebenso praktisch und flexibel einsetzbar sind dabei passende Abdeckhauben.

Gartenmöbel aus KunststoffEs reicht, wenn ihr vor der Überwinterung mit einem Handbesen oder einem feuchten Lappen die Oberfläche von Schmutz, Spinnen und Fliegen reinigt. Bei hartnäckigem Schmutz könnt ihr auch zum Putzstein greifen. Im Gegensatz zu Scheuermilch ist dieser nicht so grob, sodass die Oberfläche der Möbel nicht angegriffen wird.

Gartenmöbel aus Holz

Gartenmöbel aus Holz35 Prozent der Outdoor-Möbel in Deutschland bestehen nach wie vor aus Holz, die Tendenz steigt weiter. Der natürliche und nachwachsende Werkstoff Holz wird für viele Menschen wieder immer attraktiver. Das Öko-Siegel FSC kennzeichnet Holz aus nachhaltig bewirtschafteten Wäldern und garantiert eine besonders hochwertige und robuste Qualität. Die Tropenhölzer sind stark ölhaltig und lassen wenig bis gar keine Feuchtigkeit in das Holz.

Auch wenn in Gartenmöbel aus hochwertigem Holz keine Feuchtigkeit eindringen kann, solltet ihr diese Möbelstücke im Winter nie ungeschützt stehen lassen. Wichtig ist, dass sie mit speziellen Schutzfolien abgedeckt werden.

  • Auf Qualität achten! Billige Abdeckhauben ohne Atmungsaktivität bilden Schwitzwasser und beschädigen das Holz
  • Nicht luftdicht verschließen! Insbesondere Holz braucht eine gewisse Luftzirkulation, damit es vor Staunässe geschützt bleibt.

Bevor die Gartenmöbel allerdings eingelagert werden, solltet ihr sie mit einer schützenden Lasur bestreichen. Hier empfiehlt sich spezielles Teaköl. Das imprägniert die Möbel und lässt sie elastischer werden. Speisereste, Fett und Flüssigkeiten dringen dann nicht so tief ins Holz ein – dennoch sollten sie rasch entfernt werden. Damit die Beschichtung auch optimal wirkt, sollten die Holzmöbel vorher gründlich gereinigt werden.

Bei leichten Verschmutzungen mit Wasser und Bürste reinigen- und zwar immer in Richtung Maserung. Bei stärkeren Verschmutzungen und umweltbedingten Flecken wird Holzreiniger empfohlen: Mit einer harten Bürste auftragen und abschrubben, dann mit Wasser abspülen. Schmirgelpapier glättet raue Oberflächen.

Unsicher, ob Euer Lieblingsstuhl pflegebedürftig ist? Der „Wassertropfen-Test“ verrät es: Etwas Wasser auf die Oberfläche träufeln. Wird es schnell aufgesogen, ist das Holz trocken – dann sollte nachgeölt werden.

Fazit

Gartenmöbel richtig pflegenGartenmöbel sollten trotz ihrer Witterungsbeständigkeit regelmäßig gepflegt werden, ganz besonders vor dem anstehenden Winter. Wenn ihr Euch an die richtige Lagerung haltet, könnt ihr Eure Lieblingsmöbel im Frühling schon wieder unbeschadet aus dem Winterschlaf holen. Gut gepflegtes Material ist weniger anfällig gegenüber Umwelteinflüssen und macht längst nicht so viel Arbeit.

Pistolen ohne Waffenschein?

Ja, im Schäfer Shop finden Sie sogar Pistolen, für die Sie keinen Waffenschein brauchen. Ganz ohne Waffenbesitzkarte bewaffnen sich Einzelhändler und Großhändler mit den speziellen Pistolen aus unserem Sortiment und machen damit vor allem eines – sie schießen Etiketten auf Ihre Waren.

pistoleWer bis eben noch an Waffen im eigentlichen Sinne dachte, erkennt an dieser Stelle, dass hier die Rede beispielsweise von Etikettierpistolen ist. Das sind die handlichen und komfortablen Etikettiergeräte, die praktisch jedem schon einmal im Supermarkt oder beim Discounter begegnet sind. Mit den praktischen Etikettierpistolen lassen sich Preisauszeichnungen oder andere Nummerierungen äußerst schnell auf unterschiedlichsten Produkten befestigen. Dazu wird die Rolle mit den selbstklebenden Etiketten einfach in das Gerät eingelegt, die vorgesehenen Daten werden manuell eingestellt und schon beginnt der Schusswechsel zwischen Verkäufer und Ware. Im Ergebnis sind alle angebotenen Waren schnell und gut sichtbar ausgepreist, ein Pusten über den imaginären Lauf der Etikettierpistole beendet die Arbeit und schon jetzt wartet die Etikettierpistole schussbereit auf ihren nächsten Einsatz.

Mit der Pistole auf die Baustelle

pistole3Keine Angst, auch hier geht es nicht um kriminelle Aktivitäten, sondern viel mehr um komfortables, sauberes Arbeiten. Speziell für unterschiedliche Kartuschen beispielsweise mit Acryl oder Silikon aber auch mit Montagekleber haben wir Kartuschenpistolen im Sortiment. Statt eines Magazins mit scharfen Patronen legen Sie hier einfach die Kartusche ein, spannen den Spannhahn und arbeiten sich nun mit gleichmäßiger Bewegung des Abzuges durch alle Fugen. Ein sauberes Portionieren der Dichtstoffe wird Sie vom Einsatzes einer Kartuschenpistole überzeugen. Kein mühsames Auspressen von Hand, sondern das vereinfachte Arbeiten mit der Kartuschenpistole macht die Arbeit schneller, genauer und sparsamer. Ein weiterer, guter Grund für diese Art der Pistole. Einfach mal ausprobieren!

Schrumpfpistolen sind nichts für Kleingeister

SchrumpfpistoleWer bei Schrumpfpistole an Miniaturausführungen von Waffen denkt, sieht sich auch hier getäuscht. Eine Schrumpfpistole ist vielmehr dafür da, Einschweißfolien zu erhitzen, damit sich diese den Formen zu verpackender Güter anpassen und beispielsweise bei Wickelfolien für einen festen Halt sorgen. Schrumpfpistolen sind die flotten Helfer beim Einsatz von Schrumpffolien im Versand. Ganz schnell schmiegt sich dann die Verpackungsfolie an die eingewickelten Güter. Dabei braucht es für den Einsatz der Schrumpfpistole nicht viel mehr als einem Gasanschluss, beispielsweise von einer Gasflasche, dem richtigen Brenneraufsatz und ein wenig Übung. Für kleinere Arbeiten beim Schlauchschrumpfen gibt es spezielle Aufsätze, die auch hier eine gezielte Arbeit ermöglichen. Schrumpfpistolen werden aber hauptsächlich immer und überall dort angewandt, wo Waren im Versand in Folie eingeschweißt werden soll, die dann eben auch wie ein zweites Kleid passgenau anliegt.

Wann immer Sie ab jetzt im gewerblichen Bereich an Pistolen ohne Waffenschein denken, finden Sie im Schäfer Shop interessante und zuverlässige Lösungen. Machen Sie sich also scharf für den nächsten Einsatz Ihrer Pistolen und profitieren Sie vom schnelleren Arbeiten mit Etikettierpistole, Schrumpfpistole oder Kartuschenpistole. Feuer frei!

Wenn der Aschenbecher fehlt …

… hier die heimliche Top Ten der alternativen Aschenbecher:

AschenbecherPlatz 10 – der „große“ Aschenbecher

Ist weit und breit kein Standascher, Tischascher oder ein anderes geeignetes Gefäß vorhanden, muss schnell einmal die Umwelt als „großer Aschenbecher“ herhalten. Raucherabfälle wie Streichhölzer, Zigarettenasche und Kippen werden dann einfach mehr oder minder offen auf den Boden geworfen. Sicherlich keine schöne Lösung, da so ganze Außenbereiche mit Raucherabfällen verschandelt werden. Von sauberer Umwelt keine Spur.

Platz 9 – Getränkeflaschen

Die Verbindung von Rauchen und Trinken ist gerade in den Pausen immer wieder beliebt. Steht dann für die Nikotin-Enthusiasten kein geeigneter Aschenbecher zur Verfügung, darf es auch schon einmal die Getränkeflasche sein. Bei Glasflaschen im ersten Moment kein Problem, leere Plastikflaschen dürften da schon eher auch einmal zum Durchschmoren neigen. Für den Moment sind Asche und Kippen jedoch erst einmal weg. In der Folge bereiten solche zweckentfremdeten Flaschen immer dann Probleme, wenn es Mehrwegflaschen sind. Dann nämlich gestaltet sich die Reinigung nicht unbedingt einfach. Und auch bei PET-Mehrwegflaschen sorgen die Raucherreste für Verunreinigungen, die ein Recycling der Plastikflaschen erschweren.

Platz 8 – Rauchen to go

Kaffee to go, Latte Macchiato und andere Getränke zum Mitnehmen gibt es in praktischen Bechern zum Mitnehmen. Auch diese Becher müssen ab und an als Aschenbecher herhalten. Eine Lösung sicherlich nur dann, wenn der Becher zuvor geleert wurde. Aus der genussvollen Verbindung von Kaffee to go und der Zigarette dazu wird dann allerdings nichts.

Platz 7 – der Blumentopf

Findet sich in der Nähe der Raucherinsel überhaupt kein geeigneter Aschenbecher, dann dürfen gern auch Grün- und Blühpflanzen herhalten. Ohne Rücksicht auf Verluste wird dann vor allem das Pflanzgefäß zum Aschenbecher deklariert. Während die Asche selbst unschön aussieht aber keinen Schaden für die Pflanzen selbst bedeutet, dürften die Kippen im Blumentopf nicht nur hässlich aussehen, sondern auch nicht unbedingt wachstumsfördernd wirken.

Platz 6 – das Papier aus der Zigarettenschachtel

Zigarettenschachtel sind innen mit einer alukaschierten Papierfolie ausgekleidet. Auch die lässt sich im Notfall als Ersatzaschenbecher verwenden. Dann müssen aber besonders die Kippen gut ausgedrückt werden, damit das kaschierte Papier nicht Feuer fängt. Und wohin dann mit diesem Papier? In der Hosentasche könnte das zu einer heißen Lösung werden. Ein Abfalleimer wäre also jetzt eine gute Idee, sofern die Kippen in der Umhüllung auch wirklich kalt sind. Sonst besteht Brandgefahr!

Platz 5 – Toiletten und Waschbecken

Sind Toiletten oder Waschbecken in der Nähe, verschwinden die Zigarettenreste gern auch dort. Im Toilettenbecken auf den ersten Blick kein Problem. Hässlich sind allerdings im Klo schwimmende Kippen, zumal diese auch noch echte Schmutzränder hinterlassen. Noch problematischer wird es, wenn die Kippen einfach im Abfluss des Waschbeckens versenkt werden. Dann kommt es über kurz oder lang zu Verstopfungen im Abfluss, da besonders die Filter gut schwimmen und nicht so einfach im Abfluss verschwinden.

Platz 4 – Asche und Kippen in der hohlen Hand

Autsch, das kann wehtun! Besonders dann, wenn die Asche noch glüht oder die Kippe nicht wirklich erloschen ist. So mancher Zeitgenosse ascht erst einmal in die Hand und sucht sich erst dann einen geeigneten Müllbehälter für die Raucherreste. Gut, wenn dann auch noch eine Waschgelegenheit für die schmutzigen Hände in der Nähe ist.

Platz 3 – Müllbehälter

Das scheint erst einmal logisch. Raucherabfälle sind Müll und gehören auch in entsprechende Müllbehälter. Allerdings sind Restmülltonnen, Papiertonnen und andere Mülltonnen nicht die richtigen Behältnisse für frische Raucherabfälle. Bei ein wenig Unachtsamkeit kommt es hier schneller zum Mülltonnen-Brand als vermutet. Mit entsprechenden Belästigungen und Gefährdungen. Selbstlöschende Müllbehälter können hier zumindest die Folgen des unüberlegten Handelns einschränken.

Platz 2 – Gullis

Gulli AschenbecherGerade im städtischen Bereich aber auch auf Betriebsgrundstücken gibt es zum Glück Abwasserkanäle und die entsprechenden Gullis. Ein guter Platz für Kippen, wenn kein Aschenbecher da ist. Allerdings nicht immer. Wissen Sie, was vor Ihrem Zigarettenrest in den Abfluss gelaufen ist? Gefährlich wird es dann, wenn hier brennbare Flüssigkeiten wie beispielsweise Benzin eingelaufen sind. Dann kann es schon einmal zu unerwarteten Verpuffungen und Entzündungen kommen. Auch wenn das ein eher seltener Fall ist, für mehr Achtsamkeit sorgen solche Raucher-Erlebnisse allemal.

Platz 1 – der Taschenascher

Vielraucher, die nicht auf ihr Laster verzichten wollen, sollten den kleinen Aschenbecher für unterwegs stets bei der Hand haben. Findige Hersteller haben die kleinen Taschenascher erfunden, der in so ziemlich jede Hosentasche passt. Oft sind diese Miniascher mit Klappdeckel aber nicht so richtig dicht, so dass dann ein feiner Aschenstaub das Innere der Taschen ziert. Aber immer noch eine bessere Lösung als die Verschmutzung der Umwelt mit hunderten Zigarettenkippen oder so manch andere teils gefährliche Lösung aus den Top 9 der Raucherlösungen für fehlende Aschenbecher.

Wie ölt man einen Aktenvernichter?

Aktenvernichter sind in den meisten Büros längst Alltagsgegenstände und sind wichtige Hilfsmittel bei der Vernichtung aktenvernichter oelendatenrechtlich schützenswerter Dokumente. Die Funktionsweise der Aktenvernichter unterschiedlicher Sicherheitsstufen macht eine regelmäßige Pflege und Wartung der Geräte jedoch erforderlich. Eine wichtige Maßnahme zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit und der Betriebsbereitschaft generell ist das Ölen der Schneidwalzen und das Beseitigen von Papierstaub oder klemmenden Partikel aus dem Schneidwerk der Aktenvernichter.

 

oelenSolche Wartungsmaßnahmen führen zur

• Aufrechterhaltung der Schneidleistung
• geringereen Betriebsgeräuschen
• sauberem Streifen- oder Partikelschnitt
• zuverlässigen Arbeitsweise
• Sicherung möglicher Gewährleistungsansprüche

Eingesetzt werden sollten hier jeweils die vom Hersteller empfohlenen Öle, alternativ kann auch Sprühöl aus der Dose in einer geeigneten Spezifikation zur Anwendung kommen. Wichtig ist, dass die Mechaniköle nicht nur den einwandfreien und geräuscharmen Lauf der Schneidwalzen sichern, sondern auch vorhandenen Papierstaub entfernen und eine Neubildung einschränken.

Wie oft sollte der Aktenvernichter geölt werden?

Der regelmäßige Turnus der Ölung eines Aktenvernichters hängt in erster Linie von der Bauweise und weiterhin von der Feinheit des Schnittes ab. Aktenvernichter mit einfachem Streifenschnitt müssen weniger häufig geölt werden als solche mit Partikelschnitt. Für die Streifenschnitt-Modelle empfiehlt sich eine Ölung je nach Beanspruchung etwa alle zwei Monate. Die Partikelschnitt-Geräte sollten je nach Feinheit des Schnittes etwa einmal wöchentlich oder mindestens zweimal monatlich mit geeigneten Ölen gepflegt werden.

Wie wird der Aktenvernichter geölt?

Aktenvernichter sind elektromechanische Schneideräte aus dem Bürobedarf Bereich, weswegen gewisse Vorsichtsmaßnahmen vor der Arbeit am Gerät nötig sind. Der Schredder sollte vor dem Reinigen und Ölen zunächst vom Stromnetz getrennt und ausgeschaltet sein. Dann kann der Schneidaufsatz zunächst mit geeigneten Werkzeugen wie beispielsweise einem kleinen Schlitz-Schraubendreher und einem Flachpinsel von Papierstaub und klemmenden Partikeln gereinigt werden.

Anschließend können die Schneidwalzen geölt werden. Bei flüssigen Ölen ist darauf zu achten, dass die Schneidwalzen nur oberflächlich geölt werden und keine größeren Mengen Öl in das Gehäuse des Schneidwerkes eindringen. Dabei ist die Verwendung von Sprühölen durchaus empfehlenswert, da diese recht einfach in der Handhabung sind.

Eine weitere Möglichkeit wäre, einen Bogen Papier mit mehreren Streifen Öl zu benetzen und dann zum normalen Schneidvorgang in den Aktenvernichter zu geben. Alternativ sind im Fachhandel auch spezielle Ölpapiere erhältlich, die bereits mit geeignetem Aktenvernichter-Öl getränkt und dadurch sehr leicht zu benutzen sind. Klassische Ölpapiere beispielsweise aus der Metall- und Maschinenteilen Verpackung eignen sich übrigens nicht für das richtige Ölen von Aktenvernichtern.

Bei regelmäßiger Pflege und Ölung der Aktenzerkleinerer zeigen sich die Geräte dauerhaft leistungsfähig, geräuscharm im Betrieb, es kommt seltener zu Papierstaus und die Lebensdauer der Geräte, speziell der Schneidwalzen, kann verlängert werden.

Für den Bürobedarf können Sie im Schäfer Shop nicht nur Aktenvernichter unterschiedlicher Sicherheitsstufen im Streifen- und Partikelschnitt, sondern auch das passende Öl und geeignete Utensilien zur Reinigung und Pflege der Schneidwalzen erwerben.

Was nutzt ihr in eurem Büro als Garderobe? Alternativen zum Garderobenständer.

Gearbeitet wird zu jeder Jahreszeit und bei jedem Wetter. Dementsprechend warm oder luftig präsentiert sich auch die Kleidung, in der ihr ins Büro kommt. Im Winter mit dicker Jacke oder Mantel, mit Schal, Mütze und Handschuhen, bei Regenwetter mit Schirm oder Cape und an warmen Sommertagen vielleicht nur mit einem leichten Jacke. Manchmal müsst ihr sogar Wechselschuhe mitnehmen.

garderobeSchön, wenn es dann im Büro einen Garderobenständer, einen Garderobenschrank oder wenigstens eine Wandgarderobe gibt. Dann habt ihr Platz, eure Jacken und Mäntel ordentlich abzulegen und aufzuhängen. Das kann sich allerdings schon sehr schwierig gestalten, wenn in der Büroausstattung auf die Garderobe verzichtet wurde. Dann müssen Alternativen zu Schirmständer, Garderobenständer und ähnlichen Ausstattungen her.

 

 

Welche mehr oder minder ernstzunehmenden Alternativen zur vernünftig ausgestatteten Garderobe gibt es?

SchrankAm komfortabelsten ist sicherlich ein Allzweckschrank. Hier ist meist auch Platz für Garderobenleisten und Kleiderbügel, manchmal gibt es sogar ein Fach für Wechselschuhe, indem sich auch Mütze, Schal und Handschuhe gut verstecken lassen. Sofern sie nicht triefend nass sind. Dann ist auch ein Allzweckschrank überfordert, weil hier die Sachen nicht wirklich trocken werden und es schnell zu einem feuchten Schimmelklima im Schrank kommen kann. Besser wäre da schon ein Garderobenständer.

Ist ein solcher nicht vorhanden, könnt ihr ja eure Mäntel mal schnell über den Ficus werfen oder die nasse Jacke einfach über die Lehne vom Bürostuhl hängen. Schön ist das nicht unbedingt, funktioniert aber. Die nassen Handschuhe und Mützen trocknet ihr am besten auf der CPU-Halterung, sofern diese das aushält. Und der tropfende Regenschirm lässt sich schnell auch einmal in den Papierkorb stecken.

ProspektständerEine prima Ersatz-Garderobe kann auch der Prospektständer sein. Zwar hat dann keiner mehr Zugriff auf Prospekte und Informationsblätter, aber mit dieser Notlösung kann man sich für einen Tag arrangieren. Natürlich könnt ihr im Sommer eure leichten Jacken auch mit dem Klammergerät an die Tür tackern und die Schuhe draußen auf die Fensterbank stellen. Dort haben sie zumindest ein luftiges Plätzchen.

Und nasse Jacken trocknen auch am Fenstergriff des gekippten Fensters gut, so lässt sich das Büro zusätzlich noch mit Frischluft versorgen.

Schirme lassen sich auch gut an der Türklinke aufhängen. Die kleine Pfütze kann dann zwar besonders auf glatten Böden schnell zur Gefahr werden, aber wer schnell ins Büro will, kann ja auch hereingerutscht kommen. Solange der Ficus dabei nicht umgeworfen wird, sonst liegt auch die Jacke gleich wieder auf dem Boden.

Wer noch andere Alternativen zum Garderobenständer sucht, findet diese vielleicht an den Griffen der Schranktüren oder am Aktenregal. Die feuchte Mütze findet auch auf der Schreibtischleuchte Platz und den Schal könnt ihr im Winter auch prima auf dem Sideboard auslegen.

Wozu also noch einen Garderobenschrank oder einen wackligen Garderobenständer? Es gibt so viele Möglichkeiten, die Kleidung im Büro unterzubringen. Man muss diese Möglichkeiten eben nur entdecken! Wundert euch aber nicht, wenn dann das Büro eher einer unaufgeräumten Kleiderkammer ähnelt oder das eine oder andere Möbel- und Kleidungsstück zu Schaden kommt. Das wären dann immerhin gute Gründe, neue Kleidung, noch bessere Büromöbel oder vielleicht doch Garderobenständer und Schirmständer anzuschaffen.

Und wenn das alles gar nicht geht, kann vielleicht auch der Praktikant als Garderobenständer herhalten. Aber bitte nicht überlasten! Oder ihr behaltet eure Sachen einfach an. Dann seid ihr auch gleich auf dem Sprung, wenn es einmal schnell gehen muss. Beispielsweise zum Kauf eines Garderobenständers oder zum Abmahngespräch beim Chef.

Was muss ich tun, wenn mein Aktenvernichter verstopft ist?

Aktenvernichter

Aktenvernichter gehören in vielen Büros aber auch in privaten Haushalten oder im Home Office mittlerweile zur Standardausstattung. Dort sind die Aktenvernichter unterschiedlichen Belastungen ausgesetzt. Während sie im privaten Bereich und im kleinen Homeoffice eher seltener eingesetzt werden, kommt es im gewerblichen Bereich durchaus zu größeren Beanspruchungen. Dann ist es je nach Geräteklasse und Qualität auch nicht selten, dass der Dokumentenschredder verstopft.

 

Was tun, wenn der Aktenvernichter verstopft ist?

1. Ziehen Sie den Netzwerkstecker, da viele Geräte über einen Kontaktschalter verfügen, der den Gerätelauf automatisch zu- oder abschaltet. Solange sich Papier im Zufuhrschacht befindet, läuft der Aktenvernichter, auch wenn durch die Verstopfung kein weiterer Papiereinzug erfolgt.

2. Überprüfen Sie die mögliche Ursache für die Blockade des Aktenvernichters. Manchmal ist dieser Grund sehr simpel und besteht ganz einfach in einem übervollen Auffangbehält. Durch den Gegendruck der bereits geschredderten Dokumente kann dann das Papier oft nicht mehr richtig eingezogen werden.

Oftmals zu beobachten ist, dass eine zu große Anzahl an gleichzeitig zu schneidenden Papieren in den Aktenvernichter eingelegt wurde. Dadurch verklemmen sich die Papierstapel im Schneidwerk und der Aktenvernichter ist verstopft.

Auch am Schneidwerk fest haftende oder eingeklemmte Partikel oder sogar Fremdkörper können dafür verantwortlich sein, dass der Aktenvernichter verstopft ist.

So lösen Sie Ihr Problem:

Überfüllte Auffangbehälter
Bei überfülltem Auffangbehälter leeren Sie diesen zuerst und stecken dann den Netzstecker wieder ein. Jetzt betätigen Sie, wenn vorhanden, die Rücklauftaste. Damit wird das eingeklemmte Papier meist wieder aus dem Einfuhrschacht nach oben befördert. Auch ein Wechsel zwischen den Betriebsstufen „Vorwärts“ und „Rückwärts“ kann hier hilfreich sein.

Bewegt sich auch dann nichts, müssen Sie den verstopften Aktenvernichter zunächst per Hand vom eingeklemmten Papier befreien. Dazu schalten Sie das Gerät aus oder trennen es vom Stromnetz. Vorsichtig versuchen Sie jetzt, den Papierstapel nach unten oder nach oben aus dem Schneidwerk zu ziehen. Arbeiten Sie dabei nicht ruckartig, um die Mechanik des Schneidwerkes nicht zu beschädigen. Möglicherweise müssen Sie hier auch kleinere Werkzeuge wie Schraubendreher einsetzten. Arbeiten Sie dabei immer sehr vorsichtig, um das Schneidwerk nicht zu beschädigen. Besonders aufwändig kann dieser Prozess bei Aktenvernichtern mit Partikelschnitt werden.

Eingeklemmte Partikel
Sind eingeklemmte Partikel die Ursache für den verstopften Aktenvernichter, dann hilft es in vielen Fällen auch, von oben ein Stück Pappe im laufenden Einzugbetrieb mit sanftem Druck in den Aufnahmeschacht zu drücken. Beim Schneiden der Pappe werden dann meist auch eingeklemmte Partikel aus den Schneidwerken herausgedrückt.

Nach Beseitigung der Ursachen des verstopften Aktenvernichters, sollten Sie das Schneidwerk des Aktenvernichters unbedingt sorgfältig und gründlich ölen.

Helfen die hier erwähnten Maßnahmen bei verstopftem Aktenvernichter nicht weiter, empfiehlt sich bei teuren Geräten der Anruf beim Kundendienst. Billigere Geräte neigen übrigens häufig zum Papierstau und sollten gegebenenfalls durch hochwertigere Aktenvernichter ersetzt werden.